Passphrasen-Generator

Generieren Sie einprägsame Passphrasen mit zufälligen Wörtern

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2 Wörter10 Wörter

Passphrasen sind leichter zu merken, aber dennoch sehr sicher

Warum Passphrasen verwenden?

Passphrasen sind leichter zu merken als zufällige Zeichen und dabei genauso sicher. Eine 4-Wort-Passphrase kann mehr Entropie haben als ein 12-stelliges zufälliges Passwort.

Wie stark ist eine Passphrase? Die echten Zahlen

Der Generator auf dieser Seite zieht Wörter aus einer Liste mit 502 einzigartigen Wörtern für diese Sprache — jedes Wort bringt etwa 9 Bit Entropie. Die Tabelle zeigt, wie lange ein Angreifer im Durchschnitt bräuchte, unter der Annahme, dass er sowohl die Wortliste als auch die Wortanzahl bereits kennt.

WörterKombinationenEntropie (Bit)Online-Angriff*Offline-Angriff**
31,3 × 1082718 Stundensofort
46,4 × 101036368 Tagesofort
53,2 × 101345505 Jahre16 Sekunden
61,6 × 101654253.564 Jahre2 Stunden
78 × 101863127 Mio. Jahre46 Tage
84 × 10217264 Mrd. Jahre64 Jahre

Faustregel: mindestens 6 Wörter für Webkonten, 8 oder mehr für das Master-Passwort eines Passwort-Managers oder für Dateiverschlüsselung.

* Angriff auf ein Web-Login, ca. 1.000 Versuche pro Sekunde. ** Angriff auf einen geleakten Passwort-Hash, ca. 1 Billion (10¹²) Versuche pro Sekunde.

Häufige Fragen zu Passphrasen

Was ist eine Passphrase?
Eine Passphrase ist ein Passwort aus mehreren zufällig gewählten Wörtern — im Stil von „Pferd korrekt Batterie Klammer“. Die von Diceware bekannte Idee: Ein paar Zufallswörter sind viel leichter zu merken als eine Zeichenfolge wie Xk#9v!2p, während die Zahl der möglichen Kombinationen astronomisch bleibt. Die Wörter müssen zufällig gewählt werden — ein Zitat oder ein selbst ausgedachter Satz ist deutlich schwächer.
Wie viele Wörter sollte eine Passphrase haben?
Jedes Wort aus der Liste dieser Seite bringt etwa 9 Bit Entropie: 4 Wörter ≈ 36 Bit, 6 Wörter ≈ 54 Bit, 8 Wörter ≈ 72 Bit. Faustregel: mindestens 6 Wörter für Webkonten, 8 oder mehr für das Master-Passwort eines Passwort-Managers oder für Dateiverschlüsselung.
Ist eine Passphrase sicherer als ein normales Passwort?
In der Praxis ja. Selbst ausgedachte Passwörter enthalten typischerweise nur 20–30 Bit Entropie — Namen, Muster und Jahreszahlen sind vorhersehbar. Sechs Zufallswörter aus dieser Liste bringen etwa 54 Bit, und die Stärke kommt aus echter Zufälligkeit statt aus Ersetzungen wie P@ssw0rd, die Knack-Tools zuerst durchprobieren.
Die Wortliste ist öffentlich — ist das kein Problem?
Nein. Die Tabelle oben geht bereits davon aus, dass der Angreifer die Wortliste besitzt und die Wortanzahl kennt. Die Sicherheit liegt allein in der Zahl der Kombinationen (Kerckhoffs’ Prinzip: Ein System muss sicher bleiben, auch wenn alles außer dem Schlüssel bekannt ist). Entscheidend ist, dass die Wörter wirklich zufällig gewählt werden — das geschieht lokal in Ihrem Browser mit der Web Crypto API.